Wolkenmemorie

Versuchen Sie, die passenenden Wolkenpärchen zu finden.Viel Spaß!

Die Erläuterung zu den Motiven finden Sie unter dem Memorie.

Wer mehr über Wolken erfahren möchte, findet interessante Bilder und die wissenschaftliche Erläuterung in der Wolkenbildergalerie von Prof. Dr. Stephan Borrmann.

Erläuterungen zu den Wolkenbildern

Cumulus congestus
Eine Cumulus congestus ist eine kräftig aufgequollene Haufenwolke. Solche Wolken entstehen durch starke Konvektion, also den Aufwärtstransport von Luftmassen, die durch die Sonne erwärmt wurden. Dieses Beispiel wurde in Puerto Rico aufgenommen. Cumuluswolken haben ihre Basis in niedrigen Höhen, können sich aber über einen großen Höhenbereich erstecken.

Bild: Wolkenbildergalerie, Stephan Borrmann

Leewellenwolken
Leewellenwolken entstehen im „Lee“ eines Berges oder einer Bergkette, wenn die überströmende Luft angehoben wird, dadurch abkühlt und der Wasserdampf übersättigt wird. Die Wolken sind „ortsfest“, das heißt, sie ziehen nicht mit dem Wind mit, sondern bleiben über dem Berg stehen, da sich die Wolkentröpfchen an der Stelle des Anhebens der Luft immer wieder neu bilden und beim Absinken der Luft wieder verdampfen.

Quelle: Wolkenbildergalerie, Stephan Borrmann

Wolkenstraßen
Dieses Bild zeigt eine vom Space Shuttle aus aufgenommene, großskalige Formation von
Cumuluswolken, die sich in einer spiralförmigen Antizyklone (Hochdruckgebiet) anordnen. Solche Gebilde entstehen, wenn sich die Erdoberfläche großflächige erwärmt und dann die entstehende „Wolkenstraße“ an einem Hindernis (einer Insel oder einem Berg) verwirbelt wird.
Quelle: Wolkenbildergalerie, Stephan Borrmann, LPI/NASA Space Shuttle, Mission STS-41B, Cross Reference 11-37-1875

Tromben (Windhosen, Staubteufel,„dust devils“)
Tromben sind vertikal stehende Wirbel mit Durchmessern von 1 – 100 m, die man als kleine Tornados beschreiben kann. Sie entwickeln sich von oben her aus tiefen Wolken. Über Wasser nennt man sie auch "Wasserhosen". Staubtromben ("dust devils") entstehen dagegen von unten her bei sehr labiler Schichtung vor allem über wüstenartigen Gebieten. Wie auch bei Tornados steigt in den Tromben die Luft mit hoher Geschwindigkeit auf und reißt Sand, Wasser und lose Gegenstände mit sich.

Quelle: Wolkenbildergalerie, Stephan Borrmann

Nebensonne
Eine sogenannte „Nebensonne“ entsteht durch Lichtbrechung der Sonnenstrahlen an den hexagonalen Eisplättchen in Cirruswolken. Damit ein sichtbarer Effekt entsteht, müssen die Eisplättchen ausgerichtet sein, und zwar so, dass ihre Basisfläche parallel zum Erdboden ist.

Quelle: Wolkenbildergalerie, Stephan Borrmann

Strahlenbüschel
Strahlenbüschel, Lichtbüschel oder auch „twilight rays“ sind sich abwechselnde helle und dunkle Zonen in der Atmosphäre, die strahlenartig von der Sonne weggerichtet sind. Sie entstehen, wenn die direkte Sonnenstrahlung durch Wolken blockiert ist. Die Strahlen werden sichtbar, weil das Licht an Luftmolekülen oder Aerosolpartikeln gestreut wird.

Quelle: Wolkenbildergalerie, Stephan Borrmann

Irisieren
Das als „Irisieren“ bezeichnete optische Phänomen entsteht durch Brechung des Sonnenlichts an unterkühlten Wassertröpfchen oder Eiskristallen. Es entsteht ein perlmuttfarbiger Effekt.

Quelle: Wolkenbildergalerie, Stephan Borrmann

Kondensstreifen
Kondensstreifen sind von Flugzeugen verursachte „künstliche Zirren“. Der bei der Treibstoffverbrennung emittierte Wasserdampf lagert sich an den ebenfalls emittierten Rußpartikeln an, und je nach Umgebungstemperatur und -feuchte bildet sich ein kurz- oder langlebiger Kondensstreifen aus Eiskristallen. Es kann vorkommen, dass diese Kondensstreifen in Zirren übergehen oder Zirrenbildung auslösen und dann großflächig den Himmel bedecken

Quelle: Wolkenbildergalerie, Stephan Borrmann