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Direktoren und wissenschaftliche Mitglieder von 1980 bis 1996

Foto Albrecht W. Hofmann
Albrecht W. Hofmann

Albrecht W. Hofmann (geb. 1939) wurde 1980 Direktor der neu gegründeten Abteilung Geochemie. In seiner Abteilung wurden großräumige geologische Vorgänge, wie z.B. die Bildung von kontinentaler und ozeanischer Kruste, die Entwicklung und chemische Differentiation des Erdmantels, aber auch die Zirkulation heutiger und früherer Ozeane untersucht.  Dazu gehören absolute Altersbestimmungen von Gesteinen mit Hilfe von massenspektrometrischen Messungen der Isotopenhäufigkeiten von natürlich vorkommenden radioaktiven Nukliden und ihrer Zerfallsprodukte. Darüberhinaus lassen sich extrem langfristige Recyclingprozesse von ehemaliger Erdkruste durch das tiefe Erdinnere mit Hilfe von Isotopenhäufigkeiten und Spurenelementgehalten in vulkanischen Laven nachweisen. In einer experimentellen Hochdruckgruppe wurden Drücke, Temperaturen und andere physikalisch-chemische Zustandsgrößen bei Mineralumwandlungen und Schmelzbildung im tiefsten Erdinnern experimentell untersucht. Im Jahr 2007 ging Albrecht Hofmann in den Ruhestand.

Foto Meinrat O. Andreae
Meinrat O. Andreae

Meinrat O. Andreae (geb. 1949) studierte Erdwissenschaften an den Universitäten Karlsruhe und Göttingen. Im Jahr 1977 promovierte er im Fach Meereskunde an der Scripps Institution of Oceanography, University of California, San Diego. Von 1978 bis 1982 arbeitete er als Assistant Professor für Ozeanographie, und von 1982 bis 1986 als Associate Professor für Ozeanographie an der Florida State University in Tallahassee. 1986 -1987 war er Professor für Ozeanographie an der gleichen Universität. Meinrat O. Andreae wurde 1987 Direktor der neu gegründeten Abteilung Biogeochemie. Die Mitarbeiter dieser Abteilung untersuchen vorrangig (und in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Chemie der Atmosphäre) Wechselwirkungen zwischen der Atmosphäre und der Bio- bzw. Geosphäre unseres Planeten. Es werden die von der Biosphäre (terrestrische und marine Pflanzen und Tiere), der Geosphäre (Erdboden und Ozeane) und dem Menschen in die Atmosphäre eingebrachten Stoffe untersucht. Ihre Rückführung nach teilweiser Umwandlung in der Atmosphäre wird ebenfalls erforscht. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen tragen zum Verständnis globaler Stoffkreisläufe bei. Sie werden außerdem genutzt, um die sehr komplexen und weltweit gekoppelten Klimavorgänge zu verstehen. Mit Hilfe von Modellrechnungen kann dann der z.T.  nachhaltige Einfluß der Menschheit auf diese Vorgänge und die sich daraus ergebenden Folgen abgeschätzt werden.

Foto Günter W. Lugmair
Günter W. Lugmair

Günter W. Lugmair (geb. 1940) wurde 1996 Nachfolger von Heinrich Wänke als Direktor der Abteilung Kosmochemie. Die Meteoritenforschung, die Erkundung der Prozesse im frühen Sonnensystem, die Studien zur Wirkung kosmischer Strahlung auf Meteorite und Altersbestimmungen bleiben weiterhin Schwerpunkte im Aufgabenspektrum der Abteilung. Hinzu kommen Studien der isotopischen Zusammensetzung von interstellaren Staubkörnern. Diese Untersuchungen lassen Rückschlüsse auf den Typ ihres Ursprungssystems und auf die nucleosynthetischen Prozesse in diesen Sternen zu. Ausgedehnt werden die Arbeiten zur Entwicklung von Experimenten an Bord von Raumsonden, die der Erforschung der Planeten unseres Sonnensystems, insbesondere des Mars, dienen. Günter Lugmair ist seit 2005 im Ruhestand.

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