Highlights

Bestimmte Themen und Angebote unseres Instituts stoßen auf ein großes öffentliches Interesse, auch wenn sie wissenschaftlich abgeschlossen oder einem Forschungsprojekt nicht direkt zuzuordnen sind. Hierzu zählt beispielsweise die Beteiligung an den NASA-Marsmissionen in den 1990er und 2000er Jahren oder die Klimazeitreise von 2009. Diese Themen haben wir hier zusammengestellt. Die Links führen meist zu externen Seiten, die das Thema dokumentieren.

Marsforschung

Das Alpha-Röntgen-Spektrometer, auf Englisch Alpha Particle X-Ray Spectrometer (APXS), ist ein kleines Instrument, um die chemische Zusammensetzung von Steinen und Staub auf dem Mars zu bestimmen. Diese Eigenschaften haben ihm den Spitznamen „Schnüffler” eingebracht.

Weitere Informationen

Klimazeitreise

Zu einer vielfältigen Zeitreise durch das Klima laden das Max-Planck-Institut für Chemie als Vertreter der Partnerschaft Erdsystemforschung und das Mainzer Forschungszentrum Geocycles ein. Grundlage ist die gleichnamige Vortragsreihe, die im Herbst 2009 in Mainz stattfand. Videos der einzelnen Themen und nützliche weitere Informationen findet man auf der Webseite der Klimazeitreise.

Wolkenbildergalerie

Die Haufenwolke Cumulus congestus deutet auf schlechteres Wetter mit Regen hin. Bild: S. Borrmann, 2004

Wolken sehen ganz verschieden aus: mal flockig wie Watte, mal wie Streifen oder grau mit viel Regen. Sie haben auch unterschiedliche Namen und können uns verraten, wie morgen das Wetter wird.

Prof. Stephan Borrmann, Leiter der Abteilung Partikelchemie, hat sie in seiner umfangreichen Wolkenbildergalerie gesammelt und dokumentiert.

„Was in der Luft liegt“

MPIC beim Mainzer Wissenschaftsmarkt

Am 4. und 5. Juni fand der Mainzer Wissenschaftsmarkt statt. Beim Max-Planck-Institut für Chemie drehte sich unter dem Motto „Was in der Luft liegt“ alles um unsere Luft und die Teilchen, die man darin findet. In der Luft schweben nämlich jede Menge flüssige oder feste Teilchen. Man nennt sie atmosphärische Aerosolpartikel. Auch die menschliche Gesundheit sowie das Klima werden ganz erheblich von ihnen beeinflusst. Bisher weiß man recht wenig darüber, wie sie entstehen und wie sie wirken. Dies liegt daran, dass sie sehr klein sind und sich ständig verändern.

Mit Hilfe des Mainzer Aerosol-Forschungslabors (MoLa) können wir diese Teilchen zum Beispiel in den Abgase von Autos und LKW während der Fahrt messen oder feststellen, wie die Schadstoffe in der Luft verteilt sind.

MoLa besteht aus einem Kleintransporter, der mit zahlreichen Aerosol-Messgeräten ausgestattet ist. Das fahrende Labor liefert Daten über die Konzentration, die Masse und die Größe der Partikel und bestimmt gleichzeitig auch ihre chemische Zusammensetzung. Zusätzliche Instrumente messen wichtige Spurengase wie zum Beispiel Stickoxide.

Die Untersuchungen finden direkt im Labor im hinteren Fahrzeugteil statt, in dem ein Forscher auch während der Fahrt sämtliche Messgeräte zu kontrollieren kann. Eine bordeigene Stromversorgung liefert dann ununterbrochen Strom für die Messgeräte. An einem zehn Meter hohen ausfahrbaren Mast hat MoLa auch eine eigene Wetterstation.

Hier einige Bilder vom Wissenschaftsmarkt