Instrumente der NAMIP-Gruppe

Cameca NanoSIMS 50-Ionensonde

Die Cameca NanoSIMS 50-Ionensonde (Abb. 1) wurde im Frühjahr 2001 an das Max-Planck-Institut für Chemie geliefert. Die NanoSIMS 50 ist ein Sekundärionenmassenspektrometer, das durch drei fundamentale Eigenschaften charakterisiert ist:

  • Hohe Ortsaulösung (bis zu 50 Nanometer für Cs+ und O- Primärionen)
  • Hohe Nachweisempfindlichkeit für Sekundärionen (d.h. hohe Transmission durch das Massenspektrometer) bei hoher Massenauflösung
  • Paralleler Nachweis von bis zu fünf Isotopen

Die Kombination dieser Eigenschaften ist ein Alleinstellungsmerkmal der NanoSIMS 50-Ionensonde, was dieses Gerät zu einem wertvollen Werkzeug für Forschungsprojekte in der Kosmochemie, Aerosolchemie, Mikrobiologie und Geochemie macht.

Die NanoSIMS 50-Ionensonde am Max-Planck-Institut für Chemie wurde auf den Namen MADONNA (MAinz Dust Observatory for the Detection of Nanoscale Nuclear Anomalies) getauft.


Abbildung 1. Die Cameca NanoSIMS 50-Ionensonde am Max-Planck-Institut für Chemie. Foto: MPI Chemie.

Leo 1530 Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop

Das Zeiss Leo 1530 (Abb. 2) ist ein hochauflösendes Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop (REM) welches zusammen mit einem Energie-dispersiven Detektor für Röntgenstrahlung (EDX X-MAX 80-System von Oxford Instruments) zur Visualisierung von Oberflächen im Nanometer-Bereich und zur Bestimmung chemischer Zusammensetzungen für Volumen mit Ausdehnung  im Submikrometerbereich (bis zu 0.3 Mikrometer) eingesetzt wird. Die Kombination von REM und EDX findet vielfältige Anwendungen bei der Analyse von extraterrestrischem Material, Mineralen und  Aerosolen.

Link zur REM Gallerie

Spezifikationen:
Auflösung: 1 kV / 3 nm, 20 kV / 1 nm
Vergrößerung: 20 x bis 900ˈ000 x
Beschleunigungsspannung: 200 V bis 30 kV
Elektronenkanone: Thermischer Feldemissionstyp
Detektoren: In-Lens Annular, Sekundärelektronen (SED), rückgestreute Elektronen (BSD), EDX

Abbildung 2. Das Leo 1530 Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop am Max-Planck-Institut für Chemie. Foto: MPI Chemie.

Zur Redakteursansicht