Hohe Auszeichnung für MPIC-Direktor

Meinrat O. Andreae wird Ehrenmitglied in amerikanischer Academy of Arts and Sciences

24. Oktober 2013

Bereits seit 1780 existiert die renommierte Academy of Arts and Sciences in den Vereinigten Staaten. Seit kurzem gehört nun auch Meinrat O. Andreae, Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC) in Mainz, zum Kreis der Ehrenmitglieder. Ziel der Akademie ist es, führende Köpfe der Gesellschaft unter ihrem Dach zu vereinen, um gemeinsam Projekte zum Wohl der Gesellschaft anzugehen.

MPIC-Direktor Meinrat O. Andreae durfte sich bei der offiziellen Einführungszeremonie Anfang Oktober in das Mitgliederbuch der Academy of Arts and Sciences eintragen, in dem bereits bekannte Namen wie Albert Einstein und Charles Darwin verewigt sind.

Neben dem Nobelpreisträger für Physik, Serge Haroche, nahm die Academy of Arts and Sciences in diesem Jahr zusammen mit Meinrat O. Andreae auch Robert DeNiro und Anne-Sophie Mutter auf. Obwohl die Akademie jährlich nur 13 ausländische Neumitglieder beruft, haben es dieses Mal gleich zwei Mainzer Wissenschaftler in den Elitekreis geschafft. Auch Klaus Müllen vom MPI für Polymerforschung durfte zusammen mit Meinrat O. Andreae diese Ehrung entgegennehmen.

Andreae erhält die Mitgliedschaft als Anerkennung für seine jahrelange Forschung auf dem Gebiet der Biogeochemie. Mit den Wissenschaftlern seiner Abteilung am MPI für Chemie widmet er sich unter anderem dem Austausch und den Wechselwirkungen von Spurengasen und Aerosolen zwischen Biosphäre und Atmosphäre. Nach Ansicht der Jury trägt er mit seiner Arbeit zur Lösung der drängendsten Herausforderungen der Gesellschaft bei. „Es ist eine besondere Ehre für mich, in diesen Kreis aufgenommen zu werden und freue mich auf die kommende Zusammenarbeit“, betont Meinrat O. Andreae.

Die Academy of Arts and Sciences hat ihren Sitz in Cambridge, Massachusetts (USA). Derzeit befinden sich unter den 4.000 Mitgliedern und 600 ausländischen Ehrenmitgliedern 250 Nobelpreisträger sowie 60 Gewinner des Pulitzer Preises. Auch Albert Einstein und Charles Darwin waren Mitglieder der Akademie.

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